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Entwicklungsprozess "Modellregion Gemeindekooperationen"

Im Juli 2017 wurde der Prozess "Modellregion Gemeindekooperationen Vorderland-Feldkirch" gestartet. Ziel ist es eine Kooperationsstrategie mit mittel- und langfristiger Perspektive zu entwickeln und konkrete Umsetzungsschritte zu definieren.

Gemeindeaufgaben werden komplexer, Ressourcen knapper

Die Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen: Die zu erfüllenden Aufgaben werden mehr, komplexer und unberechenbarer. Gleichzeitig werden die finanziellen und personellen Spielräume immer enger.

In einer Vorstandsklausur der 13 Bürgermeister im Frühjahr 2016 wurde beschlossen, den Fokus der Regio Vorderland-Feldkirch auf die wesentlichen und existentiellen Themen für die Gemeinden zu lenken. 2017 wird in diesem Sinne der Prozess „Modellregion Gemeindekooperation Vorderland-Feldkirch“ gestartet. „Wie können die Gemeinden in der Region Vorderland-Feldkirch ihre Aufgaben künftig bestmöglich erledigen?“ Diese Frage steht im Zentrum dieses Vorhabens, das einen „roten Faden“ für sämtliche Regio-Aktivitäten in den kommenden Jahren bieten soll.

Zusammenarbeit professionalisieren und beschleunigen

Ein guter Weg, mit den aktuellen Herausforderungen umzugehen, ist die Intensivierung und Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit. Das zeigen auch die zahlreichen Gemeindekooperationen in der Region, die in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich auf Schiene gebracht wurden: vom Sozialzentrum Vorderland über den Landbus Oberes Rheintal bis hin zur regionalen Baurechtsverwaltung und Finanzverwaltung.

Ausgehend von dieser Erfahrung und Stärke der Region soll nun ein Masterplan unter Einbindung von Fachexperten und der Bevölkerung ausgearbeitet werden. Dieser soll zu einer verstärkten Professionalisierung und Beschleunigung der Zusammenarbeit unter den Mitgliedsgemeinden führen und damit deren Handlungsfähigkeit erhöhen. Ganz im Sinne des Mottos „Kooperation statt Fusion“. Laufende Regio-Projekte – wie das Altstoffsammelzentrum Vorderland, die Regionalisierung im Bereich Kinderbetreuung oder der Ausbau der Finanzverwaltung – sind als Teil dieses Gesamtprozesses zu sehen.

Fachinputs, Ist-Stand & Projektumfeld

Im Rahmen der Startveranstaltung am 6. Juli 2017 wurden GemeindevertreterInnen und -mitarbeiterInnen auf den Prozess eingestimmt. Prof. Dr. Peter Bußjäger (Institut für Föderalismus, Innsbruck) referierte über "Dynamiken von Gemeindekooperationen im nationalen und internationalen Vergleich". Anschließend präsentierten Christoph Kirchengast und Johannes Herburger (Regio Vorderland-Feldkirch) die im ersten Halbjahr 2017 erstellten Analysen zum Ist-Stand und Projektumfeld sowie den weiteren Fahrplan für den Prozess "Modellregion Gemeindekooperationen". Einen weiteren Fachinput gab es von Prof. Dr. Reto Steiner (Institut für öffentliches Management, Bern) sowie Oliver Christof (Vorarlberger Gemeindeverband) über das im Sommer 2017 startende Projekt zur "Stärkung der Interkommunalen Zusammenarbeit in Vorarlberg".

Abschließend wurden in einer Publikumsdiskussion mit den Fachexperten über die Zukunft der interkommunalen Zusammenarbeit sowie heikle Themen der demokratischen Legitimierung und der Umsetzunggeschwindigkeit von Gemeindekooperationen debattiert.

Sämtliche Präsentationen der Startveranstaltung sowie die Ist-Stands- und Projektumfeldanalysen und eine Zusammenfassung der Diskussion finden Sie unten im Downloadbereich.

Möglichkeit zur Mitarbeit

Falls Sie sich für die Entwicklung der Gemeindekooperationen in der Regio Vorderland-Feldkirch oder für einen spezigifischen Fachbereich interessieren, können Sie bei Regio-Manager Christoph Kirchengast gerne zur Mitarbeit in Arbeitsgruppen anmelden (oder auch nur über den Stand der Dinge informieren); und zwar unter: christoph.kirchengast@vorderland.com oder 0676 83491450.

Kontakt

Christoph Kirchengast
T +43 676 83491450
christoph.kirchengast@vorderland.com