Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sektionen
Sie sind hier:Startseite / Topaktuell / Entwicklungsprozess "Modellregion Gemeindekooperationen"

Entwicklungsprozess "Modellregion Gemeindekooperationen"

2017 wurde der Prozess "Modellregion Gemeindekooperationen Vorderland-Feldkirch" gestartet. Es wurden eine Kooperationsstrategie mit mittel- und langfristiger Perspektive entwickelt und konkrete Umsetzungsschritte definiert, die zum Teil bereits in Umsetzung sind.

Gemeindeaufgaben werden komplexer, Ressourcen knapper

Die Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen: Die zu erfüllenden Aufgaben werden mehr, komplexer und unberechenbarer. Gleichzeitig werden die finanziellen und personellen Spielräume immer enger.

Daher wurde 2017 der Prozess „Modellregion Gemeindekooperation Vorderland-Feldkirch“ gestartet. „Wie können die Gemeinden in der Region Vorderland-Feldkirch ihre Aufgaben künftig bestmöglich erledigen?“ Diese Frage steht im Zentrum dieses Vorhabens, das einen „roten Faden“ für sämtliche Regio-Aktivitäten in den kommenden Jahren bietet.

Zusammenarbeit professionalisieren und beschleunigen

Ein guter Weg, mit den aktuellen Herausforderungen umzugehen, ist die Intensivierung und Weiterentwicklung der interkommunalen Zusammenarbeit. Das zeigen auch die zahlreichen Gemeindekooperationen in der Region, die in den vergangenen Jahrzehnten erfolgreich auf Schiene gebracht wurden: vom Sozialzentrum Vorderland über den Landbus Oberes Rheintal bis hin zur regionalen Baurechtsverwaltung und Finanzverwaltung.

Ausgehend von dieser Erfahrung und Stärke der Region wurde unter Einbindung von Fachexperten und den Gemeinden eine umfassende Strategie ausgearbeitet. Diese soll zu einer verstärkten Professionalisierung und Beschleunigung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsgemeinden führen und damit deren Handlungsfähigkeit erhöhen. Ganz im Sinne des Mottos „Kooperation statt Fusion“.

Laufende Regio-Projekte – wie das Altstoffsammelzentrum Vorderland, die Regionalisierung im Bereich Kinderbetreuung oder der laufende Ausbau der Finanzverwaltung – sind als Teil dieses Gesamtprozesses zu sehen.

Sieben Kooperationsprinzipien als roter Faden

Als roter Faden wurden sieben Prinzipien formuliert, nach denen sich die Entwicklung laufender und künftiger Gemeindekooperationen richten soll (Details finden Sie im Bericht unter >Downloads):

  1. Prinzip des Vorausschauens
  2. Prinzip des Pragmatismus
  3. Prinzip „das Wichtige zuerst“
  4. Prinzip der Einfachheit
  5. Prinzip der BürgerInnenorientierung
  6. Prinzip der Fairness
  7. Prinzip der Kooperationsoption.

Diese Prinzipien dienen als zentrale Handlungsanweisung und Arbeitsgrundlage für die Regio Vorderland-Feldkirch.

Umsetzung in drei Handlungsfeldern

In den drei Handlungsfeldern Inhalte, Organisation und Kooperationskultur wurden darüber hinaus konkrete Maßnahmen definiert, die zum Teil schon in Umsetzung oder Vorbereitung sind:

So haben beispielsweise sämtliche Regio-Gemeinden im Herbst 2018 eine Teilnahme am Kooperationsraum-Modell des Landes Vorarlberg beschlossen: Mit der Erarbeitung eines regionalen räumlichen Entwicklungskonzeptes (regREK) wird die Regio Vorderland-Feldkirch im ersten Halbjahr 2019 starten.

Im Sinne der Entwicklung eines professionellen Muli-Kooperationsmanagement wird seit 2018 eng mit den ExperInnen des KDZ (Zentrum für Verwaltungsforschung) zusammengearbeitet, um bestehende und neue Kooperationen möglichst effizient und zukunftsfähig zu organisieren bzw. weiterzuentwickeln.

 

Sämtliche Unterlagen inkl. des Projektberichts (in Kurz- und Langfassung) finden Sie unter >Downloads.

Kontakt

Christoph Kirchengast
T +43 676 83491450
christoph.kirchengast@vorderland.com