Anpacken für die Zukunft: Jugendliche gestalten OJA Meiningen mit
Am Samstag, 28. März, wurde in der OJA Meiningen gemeinsam gebaut, gepflanzt und ausprobiert. Über den Nachmittag verteilt waren Jugendliche aus der ganzen Region dabei und gestalteten ihren Treffpunkt gemeinsam mit. Im Mittelpunkt standen praktische Erfahrungen: selbst anpacken, etwas ausprobieren und am Ende sehen, was gemeinsam entstanden ist.
Mit Unterstützung des Energieinstituts wurde eine Balkon-Photovoltaikanlage gemeinsam zusammengebaut und installiert. Die Jugendlichen konnten dabei Schritt für Schritt selbst mitarbeiten, die einzelnen Teile zusammenschrauben, die PV richtig positionieren, ausrichten und anschließen. So war direkt erlebbar, wie eine solche Anlage aufgebaut ist und wie sie funktioniert. Ein Energie-Check im Jugendtreff folgt bei einem weiteren Treffen. Dann wird gemeinsam angeschaut, wie die PV arbeitet, wie viel Energie wofür verbraucht wird und was die Anlage konkret bringt.
Auch rund um den Jugendtreff wurde gearbeitet, gepflanzt und begrünt. Gemeinsam mit dem OGV Rankweil wurden ein Obstbaum, Beerensträucher und Hopfen gesetzt. Dabei lernten die Jugendlichen auch, wie Pflanzen richtig geschnitten werden, worauf es bei der Erde ankommt, welche Pflanzen sich für welchen Standort eignen und wie man sie pflegt, damit sie gut wachsen. Was jetzt noch klein wirkt, soll den Treffpunkt in Zukunft grüner machen und an heißen Tagen für mehr Schatten sorgen. Bürgermeister Gerd Fleisch schaute ebenfalls vorbei, begrüßte die Jugendlichen und zeigte sich zum Abschluss erfreut über die Ergebnisse.
Der Nachmittag hat gut gezeigt, wie solche Aktionen funktionieren können: nicht über etwas reden, sondern gemeinsam etwas umsetzen. Für die Jugendlichen war es eine Gelegenheit, Neues kennenzulernen, selbst etwas zu bauen und den eigenen Treffpunkt mitzugestalten. Am Ende stand nicht nur ein sichtbares Ergebnis, sondern auch die Freude daran, gemeinsam etwas geschafft zu haben.
Organisiert wurde die Aktion von der OJA Meiningen gemeinsam mit KEM und KLAR!, unterstützt durch den Klima- und Energiefonds und den Kleinprojektefonds „Einfach machen“.
