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40 Jahre Regio Vorderland-Feldkirch

Die Regio Vorderland-Feldkirch feierte bei der 10. Generalversammlung ihr rundes Jubiläum und stellt die Weichen für die Zukunft.

Vom "Bürgermeisterstammtisch" zur Entwicklungsabteilung

Die Regio Vorderland-Feldkirch feierte im Rahmen der Generalversammlung am 24. Mai ihr 40-jähriges Bestehen. Was einst als „Bürgermeisterstammtisch“ begann, wurde im Mai 1978 offiziell als Verein begründet. Heute agiert die Regio als professionelle „Entwicklungsabteilung“ für die interkommunale Zusammenarbeit und Abstimmung.

Im Laufe der letzten 40 Jahre konnte die Regio zahlreiche Erfolge verzeichnen: Wegweisende Kooperationseinrichtungen – wie den Gemeindeverband Landbus Oberes Rheintal, die Baurechtsverwaltung Vorderland, die regionale Finanzverwaltung oder auch das Sozialzentrum Vorderlandhus – gäbe es ohne diese Plattform wohl nicht. „Wir sind auf einem sehr guten Weg mit unseren regionalen Aktivitäten. Und wir haben die Verantwortung innovativ zu bleiben und unsere Kooperationen konsequent weiterzuentwickeln“, resümierte Regio-Obmann Bgm. Werner Müller.

Generalversammlung mit festlicher Umrahmung

An der Generalversammlung mit kulinarischer und musikalischer Umrahmung nahmen neben den aktuellen Bürgermeistern und GemeindevertreterInnen auch zahlreiche Alt-Bürgermeister teil, die die Entwicklung der Region maßgeblich mitprägten: unter ihnen auch die Alt-Obmänner Hans Kohler (Rankweil) und Josef Mathis (Zwischenwasser). Mit Alt-Bürgermeister Alois Nachbaur aus Fraxern konnte sogar einer der „Gründungsvätern“ der Regio begrüßt werden.

Daneben folgten auch die Landtagsabgeordneten Christoph Metzler, Daniel Matt und Steve Mayr (auch: Bürgermeister von Fraxern), Bezirkshauptmann Herbert Burtscher, die neue Leiterin der Landes-Raumplanungsabteilung Sabina Danczul und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Kooperationseinrichtungen der Einladung: Simon Dittrich und Daniel Novak (Baurechtsverwaltung), Markus Sinz (Finanzverwaltung), Erich Gruber (Sozialzentrum Vorderlandhus), Nicole Beck (OJA Vorderland) sowie Karen Schillig (LEADER-Region).

Kooperationsstrategie & Raumplanung: Weichen werden gestellt

Die Regio nutzte dieses Jubiläum aber nicht nur um auf die bisherigen Erfolge zurückzublicken, sondern auch um einige zukunftsweisende Aktivitäten auf den Weg zu bringen. Der Bericht zu Phase 1 des Strategieprozesses „Modellregion Gemeindekooperationen“ wurde von Regio-Manager Christoph Kirchengast präsentiert. Dieser Prozess zielt auf eine Professionalisierung der regionalen Zusammenarbeit ab, um auch in Zukunft die vielfältigen Gemeindeaufgaben auf hohem Niveau erfüllen zu können.

Und nicht zuletzt beschloss die Generalversammlung einstimmig die Teilnahme am Kooperationsraum-Modell des Landes Vorarlberg. Mit diesem Modell soll die regionale Abstimmung von raumplanerischen Themen auf ein neues Niveau gehoben werden: Auf Basis der Vision Rheintal steht in den kommenden Jahren die Erarbeitung eines regionalen räumlichen Entwicklungskonzepts (regREK) und die Umsetzung entsprechender Maßnahmen an.